Schutz der Bevölkerung vor Lärm und schlechter Luft. Landesregierung ist säumig
Die Liste Fritz unterstützt die angekündigte Transit-Blockade auf der Brennerautobahn am 30. Mai und zeigt sich solidarisch mit der Bevölkerung im Wipptal. Seit Jahren leiden die Menschen entlang der Haupttransitroute unter Lärm, Abgasen und steigender Verkehrsbelastung. Die Situation hat ein Ausmaß erreicht, das politisches Handeln und klare Signale erfordert. „Seit Jahren gelingt es der ÖVP nicht, Solidarität bei ihren Schwesterparteien in Südtirol und Bayern erfolgreich einzufordern.“
Die Demonstration ist Ausdruck eines wachsenden Unmuts über die ungleiche Verteilung der Lasten im alpenquerenden Verkehr. Während Wirtschaftsräume profitieren, tragen die Anrainer die gesundheitlichen und ökologischen Folgen. Die Liste Fritz sieht darin einen berechtigten Protest und fordert verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung auf die Schiene sowie wirksame Kontrollen im Transitverkehr. Gleichzeitig appelliert die Liste Fritz an Autofahrerinnen und Autofahrer, Verständnis für die Aktion aufzubringen. Ziel ist nicht die Konfrontation, sondern das Sichtbarmachen eines Problems, das seit Jahren ungelöst ist.
Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider betont: „Ich bin im Wipptal aufgewachsen und musste miterleben, wie der Verkehr jedes Jahr mehr und mehr wurde. Die Belastungsgrenze ist längst erreicht.“
Die Liste Fritz ist dafür, ein Slot-System samt Obergrenze für Lkw endlich einzusetzen, die Abfahrverbote rigoros zu kontrollieren und Mautflüchtlinge zu strafen.
