Alarmzeichen bei jungen Menschen ernst nehmen

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Tirols Jugend braucht endlich konkrete Maßnahmen

Die Liste Fritz fordert gemeinsam mit der Opposition im Tiroler Landtag einen entschlossenen Ausbau der Versorgung für psychisch belastete Kinder und Jugendliche sowie eine deutliche Stärkung der Jugendpolitik in Tirol. Mit dem Dringlichkeitsantrag „Alarmzeichen ernst nehmen – 5-Punkte-Plan für Tirols Jugend“ soll die Tiroler Landesregierung aufgefordert werden, endlich einen umfassenden Aktionsplan umzusetzen. Bereits im Juli 2023 hat die Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Prof. Dr. Kathrin Sevecke, bei einem runden Tisch im Landhaus darauf hingewiesen, dass beinahe jedes dritte Kind und jeder dritte Jugendliche von psychischen Belastungen betroffen ist. Dennoch fehlt es nach wie vor an ausreichend Plätzen, an präventiven Angeboten und an niederschwelliger Unterstützung vor Ort. „Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass die Versorgungslandschaft für Kinder und Jugendliche mit psychischen Belastungen in Tirol massiv ausgebaut werden muss“, erklärt Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.

Mit Stand September 2025 standen 100 Kinder und Jugendliche auf der Warteliste für einen Platz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Für die Liste Fritz ist klar: Es braucht dringend mehr Plätze im stationären Bereich, einen deutlichen Ausbau der Tageskliniken und vor allem endlich wirksame Präventionsangebote. „Schulpsychologie, die niederschwellig direkt an den Schulen verfügbar ist, ist ein Gebot der Stunde. Dasselbe gilt für einen noch stärkeren Ausbau der Schulsozialarbeit, insbesondere in den ländlichen Regionen. Wer psychische Probleme früh erkennt und rasch Hilfe anbietet, verhindert oft viel größeres Leid. Tirols Jugend braucht keine Sonntagsreden, sondern konkrete Maßnahmen“, betont Haselwanter-Schneider abschließend

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