Schwarz-roter Zick-Zack-Kurs bei Energiepolitik

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Liste Fritz fordert sofortige Entlastung bei Strom-, Gas- und Spritpreisen

Öl, Gas, Strom und Sprit werden immer teurer. Für viele Tirolerinnen und Tiroler wird Mobilität und Energie zur Existenzfrage. Doch statt die Menschen zu entlasten, erhöht die Landesregierung die Öffi-Ticketpreise und dünnt gleichzeitig das Angebot aus. Die Tiroler zahlen immer mehr, Schwarz-Rot schaut zu und verschärft die Lage sogar noch. Das ist verantwortungslos“, kritisiert Liste Fritz Klubobmann Markus Sint.

Ausbau von Photovoltaik und Batteriespeicher: Tirol hinkt eigenen Zielen weit hinterher

Förderungen werden gekürzt statt ausgebaut, konkrete Energiesparmaßnahmen fehlen komplett. Wer in den Photovoltaik-Ausbau in Tirol investieren will, bekommt noch zusätzlich Hürden in den Weg gelegt. Auch bei öffentlichen Gebäuden geht das Land nicht mit gutem Beispiel voran. „Noch immer sind unzählige geeignete Dächer von öffentlichen Gebäuden ohne PV-Anlage. Unser Vorschlag, alle geeigneten öffentlichen Gebäude auszustatten, wurde von ÖVP und damals von den Grünen verwässert und nur für Neubauten, aber nicht für bestehende Gebäude umgesetzt.“

Fördermittel bei Batteriespeichern drastisch gekürzt

Statt den Ausbau von Batteriespeichern zu fördern, wurden die Fördermittel massiv gekürzt. Obwohl die Nachfrage hoch ist. „Die Tiroler investieren ihr eigenes Geld in die Energiewende. Aber die Landesregierung kürzt die Förderungen zusammen. So würgt man Bürgerinteressen und Zukunftstechnologien ab“, ist Sint überzeugt. Er ortet auch einen Totalausfall beim Energiesparen. „Mehrere konkrete Vorschläge der Liste Fritz etwa zur LED-Umstellung in Gemeinden und Altenheimen oder einem Stromspartarif haben ÖVP und SPÖ abgelehnt. Die Landesregierung redet viel über Energieautonomie, hinkt ihren eigenen Zielen aber weit hinterher. Wer investieren will, dem werden Hürden in den Weg gelegt. Wer Entlastung braucht, wird im Stich gelassen“, kann Sint die Vorgangsweise der schwarz-roten Landesregierung nicht nachvollziehen.

Tirolerinnen und Tiroler brauchen Entlastung

Die Landesregierung setzt auf ein langwieriges und riskantes Großprojekt, wie das Mega-Pumpspeicherkraftwerk Kaunertal mit der Ableitung des Ötztaler Wassers. Dafür braucht es massive Eingriffe in die Natur und es gibt ein hohes finanzielles Risiko. Sint lässt auch die SPÖ nicht aus der Verantwortung. „Vor der Wahl haben sie große Versprechen abgegeben. Danach folgte die 180-Grad-Wende. Diese Regierung produziert Ankündigungen, Ausreden und Schlagzeilen, aber keine spürbare Entlastung für die Menschen. Tirol braucht endlich leistbare Energie und leistbare Mobilität statt politischer Nebelgranaten. Deshalb fordert die Liste Fritz keine weiteren Erhöhungen bei Öffi-Tickets, keine Kürzungen beim Öffi-Angebot und mittelfristig Gratis-Öffis für alle. Die Menschen brauchen jetzt eine Entlastung. Sofort, spürbar und unbürokratisch. Alles andere ist Politik an der Lebensrealität vorbei“, so Sint abschließend.

Tirol heute, 26.03.2026

https://on.orf.at/video/14316935/16061668/landtag-debattiert-ueber-spritpreiskrise

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