Breiter Widerstand gegen Fernpasspaket der Landesregierung

Weitere News

Liste Fritz unterstützt Protest gegen Fernpasspläne

Ein starkes Zeichen setzten rund 1.000 Menschen bei den Demonstrationen gegen das Fernpasspaket der schwarz-roten Landesregierung. Die Liste Fritz war an beiden Demonstrationsorten vertreten und unterstützte den breiten Protest der Bevölkerung.

Klubobmann Markus Sint und Bezirkssprecher Robert Greil erläuterten in ihren Wortmeldungen, warum die Liste Fritz das Fernpasspaket entschieden ablehnt. Für ihre klaren Aussagen erhielten sie großen Applaus und breite Zustimmung. „Dieses Paket bringt keine nachhaltige Verkehrsentlastung, sondern mehr Verkehr, zusätzliche Belastungen und eine Maut, deren Rechnung am Ende vor allem die Bevölkerung im Außerfern bezahlen muss. Die Menschen sollen für ein Ausbauprojekt zur Kasse gebeten werden, das ihre Verkehrsprobleme nicht löst, sondern den Fernpass als Transitroute noch attraktiver macht“, stellen Sint und Greil klar.

Die Liste Fritz lehnt die Maut auch deshalb ab, weil sie ungerecht ist und Einheimische, Pendler, Familien und Betriebe stark benachteiligt. Trotz angekündigter Ausnahmen und Vergünstigungen sind nach wie vor viele Fragen ungeklärt. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass die Menschen im Bezirk langfristig auch für zusätzliche Fahrten und Umwege bezahlen müssen. „Die Außerferner Bevölkerung darf nicht zur Finanzierung einer Transitstrecke herangezogen werden. Sie leidet bereits heute unter Staus, Lärm und Abgasen. Und soll dafür künftig auch noch bezahlen“, kritisieren Sint und Greil.

Für die Liste Fritz braucht es endlich eine ehrliche Verkehrspolitik, die den Transit tatsächlich reduziert, die Bevölkerung schützt und den öffentlichen Verkehr konsequent ausbaut. Dazu gehören bessere Bahn- und Busverbindungen, wirksame Dosiermaßnahmen sowie konsequente Lkw-Kontrollen. „Wir werden sämtliche uns zur Verfügung stehenden parlamentarischen Mittel ausschöpfen, um dieses Fernpasspaket zu verhindern. Die Landesregierung darf den breiten Widerstand der Bevölkerung nicht länger ignorieren“, so Sint und Greil abschließend.

Beitrag teilen

Pressespiegel

Zur Person