Wer zu Rechtsextremen reist, dessen Gedankengut ist klar

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Liste-Fritz-Parteichefin fordert klare öffentliche Abgrenzung und sieht FPÖ-Chef Abwerzger am Zug

Es ist nicht zum ersten Mal, dass der Innsbrucker FPÖ-Gemeinderat Fabian Walch zeigt, welches Gedankengut er vertritt. Wer zu einer Veranstaltung im rechtsextremen und identitären Umfeld reist, solidarisiert sich mit anti-demokratischen und demokratiegefährdenden Kräften. „Wenn es der FPÖ ernst mit der Abgrenzung zu Rechtsextremen und Identitären ist, dann muss FPÖ-Chef Markus Abwerzger jetzt handeln“, erklärt Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider. „Ein Mandat ist kein Teilzeitjob, bei dem man nach Dienstschluss plötzlich keine Verantwortung mehr trägt. Politische Vertreter stehen immer in der Öffentlichkeit und haben eine besondere Vorbildwirkung. Das gilt im Amt genauso wie im privaten Umfeld“, so Haselwanter-Schneider. Die Rechtfertigung der FPÖ, es habe sich um eine „Privatreise“ von Fabian Walch gehandelt, ist für die Liste Fritz unzureichend.

Anstatt die Teilnahme Walchs klar zu verurteilen, werde von der FPÖ relativiert, verharmlost und von angeblicher Doppelmoral gesprochen. „Die FPÖ versucht einmal mehr, sich weg zu ducken. Sie inszeniert sich nach außen als demokratische Partei und duldet gleichzeitig, dass ihre Mandatare Kontakte in rechtsextreme Kreise pflegen“, erklärt Haselwanter-Schneider. „Wer die Nähe zu antidemokratischen und menschenverachtenden Gruppierungen sucht, beschädigt das Vertrauen in die Politik und überschreitet eine rote Linie.“

Bild KI-generiert

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