Vier Servicestellen vor dem Aus. Tirol braucht Versorgung vor Ort statt Zentralisierung
Für Liste Fritz-Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider sind die geplanten Schließungen von vier ÖGK-Servicestellen in Tirol ein Rückschritt in der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. „Danke Fusionierung, danke ÖVP und FPÖ. Genau vor diesen Folgen haben wir als Liste Fritz immer gewarnt. Die Zusammenlegung der Krankenkassen wurde als große Jahrhundert-Reform verkauft. Tatsächlich erleben die Menschen jetzt weniger Service, weniger Nähe und weniger Versorgung vor Ort“, sagt Liste Fritz-Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Besonders bitter ist, dass wieder einmal der ländliche Raum die Rechnung bezahlen muss. „Wer Servicestellen in Imst, Telfs, Kufstein und Zell am Ziller zusperrt, spart nicht irgendwo im System, sondern direkt bei den Menschen. Für ältere Personen, chronisch Kranke, Familien und all jene, die auf persönliche Beratung und Hilfe angewiesen sind, ist das ein massiver Rückschritt und für die Liste Fritz nicht hinnehmbar“, so Haselwanter-Schneider.
Gerade eben habe sich ÖVP-Landeshauptmann Anton Mattle als Vorsitzender der Landeshauptleute-Konferenz abfeiern lassen. „Bei einer Frage, die die Gesundheitsversorgung der Tirolerinnen und Tiroler unmittelbar betrifft, wäre politisches Gewicht gefragt gewesen. Stattdessen droht jetzt eine Verknappung des Angebots.“
