Liste Fritz fordert volle Transparenz über Schadstoff- und Lärmemissionen sowie zusätzliche Messstellen im Bezirk Reutte
Die Emissionen des Lermooser Tunnels beschäftigen die Bevölkerung im Bezirk Reutte seit Jahren. Schon jetzt belasten die Abgase vor allem den Norden und damit die beiden Lermooser Ortsteile Gries und Hinterwidum. Mit dem geplanten Bau einer zweiten Tunnelröhre sind erhöhte Belastungen zu erwarten und viele Fragen offen. „Wohin wird die schlechte Luft künftig abgeleitet? Welche zusätzlichen Schadstoff- und Lärmemissionen sind zu erwarten? Sind zusätzliche Einhausungen im Bereich Gries geplant?“, will Liste Fritz-Bezirkssprecherin Maria Zwölfer im Vorfeld abgeklärt wissen. „Die Menschen haben ein Recht auf umfassende Information. Statt offen und transparent zu informieren, setzt die Landesregierung weiter auf Schweigen, Beschwichtigen und Durchtauchen. Das ist keine verantwortungsvolle Verkehrspolitik, sondern Drüberfahrerpolitik auf Kosten der Bevölkerung“, stellt Liste Fritz-Bezirkssprecherin Maria Zwölfer klar.
Liste Fritz: Bevölkerung darf nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden
Gerade bei großen Verkehrsprojekten braucht es frühzeitige, verständliche und ehrliche Information. „Die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Reutte sind keine Zaungäste der Landespolitik, sondern direkt betroffen. Wer zusätzliche Tunnelröhren plant, wer Verkehr durch sensible Täler lenkt und wer Belastungen neu verteilt, muss offenlegen, welche Folgen das für die Menschen vor Ort hat“, fordert Zwölfer mehr Transparenz.
Eine Messstelle in Heiterwang reicht nicht aus
Die Liste Fritz fordert daher eine umfassende Offenlegung aller relevanten Daten zum Lermooser Tunnel. Dazu gehören aktuelle und geplante Abluftkonzepte, Schadstoff- und Lärmprognosen im Zusammenhang mit der zweiten Tunnelröhre, konkrete Auswirkungen auf die betroffenen Ortsteile sowie einen Ausbau des Messstellennetzes entlang der Fernpasstrecke. Eine einzelne Messstelle in Heiterwang reicht dafür nicht aus. „Derzeit passt leider alles ins Bild: keine aussagekräftigen Luftmesswerte, null Transparenz und eine Landesregierung, die das Außerfern seit Jahren im Dunkeln lässt. Wir als Liste Fritz fordern: Schluss mit dieser Geheimniskrämerei. Die Menschen im Bezirk Reutte verdienen Klarheit, Respekt und eine Politik, die ihre Gesundheit ernst nimmt“, so Liste Fritz-Bezirkssprecherin Maria Zwölfer abschließend.