Liste Fritz begrüßt späte Einsicht der Stadtregierung und Ende der Verunsicherung für Bewohner
Die Stadtregierung hat die Reißleine gezogen und den Verkauf von 170 städtischen Wohnungen im Langblock in Pradl an die neue Heimat Tirol (NHT) abgeblasen. „Die späte Einsicht der Stadtkoalition ist gut, weil damit Stadt-Wohnungen in Stadt-Hand bleiben. Sie ist gut, weil damit die Verunsicherung für die Bewohner endlich ein Ende hat. Und sie ist auch gut für alle Innsbrucker, weil damit das städtische Familiensilber nicht verscherbelt, sondern erhalten bleibt“, stellen die Liste Fritz-Gemeinderäte Andrea Haselwanter-Schneider und Tom Mayer klar, die sich jetzt auch bestätigt fühlen. „Wir haben immer gesagt, dass der Verkauf der Stadtwohnungen eine schlechte Idee ist und auch weit weniger in die Stadtkasse bringen wird als der Bürgermeister schon budgetiert hat. Das bestätigt sich jetzt. 5,7 Millionen für 170 städtische Wohnungen wäre ein miserabler Deal für die Stadt, für die Bewohner und für die Innsbrucker Steuerzahler. Wenn es andere und bessere Alternativen gibt, um das Finanzloch zu flicken, sind sie anzugehen.“
170 Stadtwohnungen verkaufen: Bürgermeister hätte sich Verunsicherung sparen können
„Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Bürgermeister Anzengruber und seinen roten und grünen Koalitionspartnern nicht jetzt plötzlich die Erkenntnis gekommen ist, das der Verkauf von 170 Stadtwohnungen eine schlechte Idee ist und die Bewohner verunsichert. Darauf haben wir und andere immer hingewiesen. Es lässt sich ganz einfach viel weniger Gewinn erzielen als Anzengruber & Co erhofft und im Budget bereits eingeplant hatten. Wenn Anzengruber jetzt die Reißleine zieht und den geplanten Verkauf an die NHT absagt, dann nicht aus Überzeugung, kein städtisches Familiensilber zu verkaufen und Bewohner nicht zu verunsichern, sondern dann hat das wirtschaftliche Motive. Der Plan hat sich als schlecht herausgestellt“, zeigen sich Andrea Haselwanter-Schneider und Tom Mayer überzeugt.