ÖVP-Politik verantwortet Millionen-Debakel von Matrei

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Für Liste Fritz war Totalversagen und Schädigung der Bevölkerung nur im System ÖVP möglich

Der Bericht des Rechnungshofes zum Finanzdebakel der Marktgemeinde Matrei in Osttirol zeigt das politische Totalversagen gleich mehrfach auf. „Der Rechnungshof offenbart, wie ÖVP-Bürgermeister Andreas Köll und seine Gemeinderatsmehrheit die Gemeinde Matrei durch ihre Großmannssucht an den Rand des Konkurses gebracht haben. So haben sie Großprojekte wie das Fußballstadion und das Freischwimmbad durchgezogen bzw. angefangen, obwohl nicht genug Geld vorhanden war und die Projekte nicht ausfinanziert waren. Mit ihrem verantwortungslosen Verhalten haben ÖVP-Bürgermeister Köll und die Gemeinderatsmehrheit schwere Nachteile und einen finanziellen Schaden für die Bevölkerung von Matrei verursacht“, stellt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint klar.

Kein Kontrollversagen: ÖVP-Politik hat Kontrolle bewusst vereitelt

Der Rechnungshof benennt auch weitere Verantwortliche für dieses Totalversagen. „Das Millionen-Debakel in der Gemeinde Matrei ist nicht einfach passiert, sondern die ÖVP-Politik in Person von ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter und ÖVP-Gemeindelandesrat Hannes Tratter haben politisch bewusst und absichtlich zugelassen, dass sich die Marktgemeinde Matrei über Jahre finanziell komplett übernimmt. In Matrei hat die Kontrolle durch die Bezirkshauptmannschaft und die Aufsichtsbehörde mehrfach stattgefunden, aber die ÖVP-Politik hat diese Kontrolle nicht ernst genommen, nicht durchgesetzt und sogar absichtlich übergangen. Beim Millionen-Debakel in Matrei hat es kein Kontrollversagen gegeben, sondern ein Totalversagen der ÖVP-Politik. Der ÖVP-Landeshauptmann hat mit seiner Landesregierung die schützende Hand über den ÖVP-Bürgermeister gehalten. Ein solches Millionen-Debakel zum Schaden und Nachteil der Bevölkerung ist nur im System ÖVP möglich“, zieht Markus Sint ein bitteres Fazit.

Liste Fritz will finanziellen Schaden begrenzen: An Verantwortlichen schadlos halten

„Es kann nicht sein, dass wieder einmal niemand Verantwortung übernimmt. Wenn Bürgermeister Köll laut Rechnungshof im Alleingang einen Finanzschaden von 525.500 Euro beim Fußballstadion verursacht hat, ist er zur Verantwortung zu ziehen. Die Staatsanwaltschaft ist gefragt. Und wenn die ÖVP-Politik vom Landeshauptmann abwärts das System Köll im System ÖVP ermöglicht und gedeckt hat, dann muss man sich an den ÖVP-Verantwortlichen auch schadlos halten. Der Bevölkerung reicht´s!“, erklärt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint.

Tirol heute, 18.02.2026

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