Mitregieren ja, aber nicht um jeden Preis

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Nicht Posten, sondern Inhalte sollen entscheiden. Regierungsbeteiligung nur mit echtem politischen Neustart

15 Prozent, klare Bedingungen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen: Im APA-Sommergespräch legt Liste Fritz-Parteiobfrau und Spitzenkandidatin Andrea Haselwanter-Schneider dar, wie sie Tirol politisch verändern will. Die Liste Fritz will bei der Landtagswahl deutlich zulegen und den Schritt in die Landesregierung schaffen. Eine Regierungsbeteiligung gibt es für Haselwanter-Schneider aber nicht um jeden Preis. Entscheidend sind konkrete Verbesserungen für die Bevölkerung, ein Regierungsprogramm mit klarer sozialer Handschrift und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Als bevorzugtes Modell nennt sie eine Dreierkoalition abseits der FPÖ. Gespräche sind grundsätzlich mit ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen möglich. Nicht Parteitaktik oder Posten sollen entscheiden, sondern Inhalte und die Frage, wer bereit ist, echte Reformen mitzutragen. Die Liste Fritz positioniert sich dabei als unabhängige Kraft der politischen Mitte, die soziale Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und konsequente Kontrolle miteinander verbindet.

Inhaltlich setzt Haselwanter-Schneider klare Schwerpunkte: leistbares Wohnen statt einer aus ihrer Sicht wirkungslosen Baulandmobilisierungsabgabe, eine gemeinsame Krankenhaus-Holding für alle Tiroler Spitäler, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit in der Pflege sowie wirksame Maßnahmen gegen Transitverkehr und Lärm. Dazu gehören strengere Lkw-Kontrollen, ein Tiroler Lärmschutzgesetz und spürbare Konsequenzen bei Verstößen gegen Abfahrverbote. Ihr Anspruch ist klar: nicht nur mitregieren, sondern Tirol sozialer, gerechter und verlässlicher machen.

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