Einhausung Innsbruck-West – Schluss mit dem Taktieren

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Für Liste Fritz ist die Machbarkeit längst bewiesen. Weitere Studien kosten nur Zeit und Geld

Für Liste Fritz-Gemeinderat Tom Mayer ist die von SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter. Philip Wohlgemuth angekündigte Zukunftsstudie zur Einhausung der Inntalautobahn im Westen Innsbrucks nicht zielführend. Statt konkrete Schritte zur Umsetzung zu setzen, werde erneut geprüft, analysiert und wertvolle Zeit verloren. „Wofür braucht es noch eine Studie? Eine umfassende Machbarkeitsstudie liegt längst vor. Sie zeigt klar, dass eine Einhausung technisch möglich ist und deutliche Vorteile beim Lärm- und Gesundheitsschutz, bei der Lebensqualität und bei der städtebaulichen Entwicklung bringt. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Jetzt muss endlich gehandelt werden“, stellt Mayer klar. Rund 30.000 Menschen in der Höttinger Au, im Sieglanger, in Mentlberg und in Völs leiden täglich unter dem Verkehrslärm. Eine Sanierung oder Erneuerung der Lärmschutzwände ist für die Liste Fritz keine langfristige Lösung.

Studie über Studie bringt keinen Dezibel weniger

„Eine weitere Studie bringt den Betroffenen keinen einzigen Dezibel weniger Lärm. Sie brauchen keine neuen Hochglanzpapiere, sondern eine politische Entscheidung, einen Finanzierungsplan und einen verbindlichen Zeitplan“, so Mayer. Besonders widersprüchlich ist, dass Wohlgemuth seine Initiative unter das Motto „Handeln, nicht verzögern“ stellt. „Wer jetzt erneut prüfen lässt, handelt nicht, sondern verzögert“, kritisiert Mayer. Auch der reine Kostenvergleich zwischen Lärmschutzwand und Einhausung greift für die Liste Fritz zu kurz. Eine Lärmschutzwand hält rund 30 Jahre, eine Einhausung rund 100 Jahre. „Bei ASFINAG-Einnahmen von jährlich rund 400 Millionen Euro alleine in Tirol wäre dieses Jahrhundertprojekt mit weniger als einer Jahreseinnahme finanziert. Über die gesamte Lebensdauer relativieren sich die Kosten deutlich“, erklärt Mayer.

Eine Einhausung würde zudem neue Grünflächen, bessere Fuß- und Radverbindungen sowie eine stärkere Vernetzung der Stadtteile ermöglichen. „Diese Vorteile sind längst bekannt. Bund, Land, Stadt Innsbruck und ASFINAG müssen sich jetzt an einen Tisch setzen und über Finanzierung und Umsetzung verhandeln“, fordert Mayer. „Die Menschen im Westen Innsbrucks warten seit Jahrzehnten auf eine wirksame Entlastung. Die Machbarkeit ist bewiesen. Jetzt braucht es politischen Willen, Mut und endlich Taten statt weiterer Studien“, so Mayer abschließend.

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