Altlasten von Alt-Bürgermeister Köll aufräumen

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Für Liste Fritz hat finanziell angeschlagene Marktgemeinde Matrei in Osttirol nichts zu verschenken

Nach und nach apern Altlasten aus der Ära von Alt-ÖVP-Bürgermeister Andreas Köll aus, die die aktuelle Gemeindeführung massiv unter Druck bringen und auch Fragen in Richtung Tiroler Landesregierung aufwerfen. Mit der Befragung von Bürgermeister Raimund Steiner im Finanzkontrollausschuss über ein Hotelprojekt der Firma Schultz hat Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint den Stein ins Rollen gebracht. Auf Basis eines Vertrages aus dem Jahr 1995 – Köll war Bürgermeister und Mitarbeiter des Schultz-Konzerns – hat die Gemeinde dem Schultz-Konzern beim Bau eines Hotels in Matrei die Erlassung der halben Erschließungskosten zugesagt. „Wir reden hier von einer Million Euro, die die finanziell angeschlagene Gemeinde Matrei dem reichen Schultz-Konzern erlassen soll. Solange die Gemeinde Matrei ihren Bürgern jeden Euro aus der Tasche ziehen muss und solange die Steuerzahler Geld für die Gemeinde Matrei zuschießen müssen, hat die Gemeinde keine Einnahmen aus Erschließungskosten nachzulassen und keine Förderung zuzulassen. Matrei hat nichts zu verschenken“, stellt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint klar. „Die Mattle-Regierung muss die Stopptaste drücken. Wenn Matrei dem Schultz-Konzern diese eine Million genehmigt und die Landesregierung dafür grünes Licht gibt, kann es keine weiteren Steuerzahler-Gelder seitens des Landes für Matrei geben“, erklärt Sint.

Handlungsbedarf für die Gemeindeführung und die Landesregierung sieht Markus Sint auch bei der großzügig ausgebauten Bergrettungshütte im Schultz-Skigebiet. „Da tauchen Fragen auf, die zu klären sind. Hat die Gemeinde in der Ära des Alt-ÖVP-Bürgermeisters den Ausbau dieser Schutzhütte mit einer Ferienwohnung samt Whirlpool und Sauna ordnungsgemäß genehmigt? Zu welchem Zweck und wer nützt diese Ferienwohnung eigentlich wofür? Und ist die Pacht von 270 Euro pro Jahr, die die Matreier Goldried Bergbahnen im Eigentum des Schultz-Konzerns an die Gemeinde zahlen, gerechtfertigt? Das sind nämlich nur 74 Cent pro Tag an Pacht. Da ist zu klären, ob dieser Pachtvertrag nicht unterwertig oder gar sittenwidrig ist“, hält Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint fest. „Die Marktgemeinde Matrei ist finanziell noch nicht abgesichert, der Schuldenberg noch hoch, die Unterstützung durch Bürger und Steuerzahler noch notwendig. Matrei hat nichts zu verschenken, sondern hat jeden Vertrag auf Herz und Nieren zu überprüfen und mit den Altlasten von Alt-ÖVP-Bürgermeister aufzuräumen.“

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