Es ist Zeit für ein gerechteres Tirol und eine neue politische Kultur
Mit klaren Worten skizziert Liste-Fritz-Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider die politischen Herausforderungen für Tirol im Jahr 2026. „Ich erwarte mir, dass wesentliche Probleme endlich angegangen werden. Von der dringend nötigen Spitalsreform bis hin zur Lösung der Kontrolle von Zweitwohnsitzen“, betont Haselwanter-Schneider. Bodenspekulation müsse konsequent gestoppt werden: „Mit Grund und Boden darf nicht länger spekuliert werden. Das ist kein Randthema, sondern betrifft ganz Tirol.“
Angesichts angespannter Budgets und einer schwierigen wirtschaftlichen Lage sieht die Liste Fritz-Parteichefin ebenfalls großen Handlungsbedarf. „Wir werden lernen müssen, mit weniger Budget auszukommen. Die vielen Insolvenzen machen uns Sorgen“, so Haselwanter-Schneider. Besonders brisant ist die Teuerung: „Tirol hat eine der niedrigsten Einkommen, aber die höchsten Preise. Diese Schieflage muss dringend korrigiert werden.“
Inhaltlich will die Liste Fritz 2026 mit konkreten Lösungsvorschlägen und einer klaren Vision für Tirol punkten. Ein zentraler Schwerpunkt ist und bleibt der Tourismus. „Tourismus ist wichtig für unser Land, aber wir müssen mit dem haushalten, was wir haben. Weitere große Hotelprojekte oder der Ausbau von Skigebieten sind besonders kritisch zu sehen. Denn die Belastungsgrenze ist längst erreicht“, stellt Haselwanter-Schneider klar. Gleichzeitig plädiert sie für ein neues, besseres politisches Klima im Land. „Ich wünsche mir, dass Vorschläge der Opposition stärker gehört werden. Es braucht ein echtes Miteinander von Regierung und Opposition, um das negative Image der Politik zu korrigieren.“
Mit Blick auf 2026 und die Zeit vor der Landtagswahl 2027 bleibt die Liste Fritz kämpferisch. „Wir arbeiten weiter für ein gerechteres Tirol. Gerade angesichts der Kürzungen im Sozialbudget ist genaues Hinschauen entscheidend. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass Oppositionspolitik wirkt und notwendig ist. Und sie ist unverzichtbar.“
