Kinderbetreuung: Zentrale Fragen noch offen

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Betreuungskosten, Transport und Zuständigkeiten noch nicht geklärt

Das Ziel der Liste Fritz ist und war immer, eine ganzjährige und ganztätige Kinderbetreuung in Tirol zu gewährleisten. Dass nun über die Plattform Frida 85 Prozent der Kinder einen Betreuungsplatz gefunden haben, ist begrüßenswert. Trotzdem sind noch immer wesentliche Fragen offen. „Für viele Eltern ist noch immer nicht klar, was die Betreuung schlussendlich kosten wird. Unbeantwortet ist auch, wie der Transport organisiert wird, wenn Kinder einen Betreuungsplatz außerhalb ihrer Heimatgemeinde bekommen, und wer die dafür anfallenden Kosten übernimmt“, erklärt Liste-Fritz-Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider. Unsicherheit gibt es aber nicht nur für die betroffenen Eltern, sondern auch für viele Gemeinden in Tirol. Werden Kinder in einer anderen Gemeinde betreut, stellt sich sofort die Frage, wer welche Kosten zu tragen hat.

Rund 1500 Kinder haben überhaupt noch keinen Betreuungsplatz. „Wir werden uns genau ansehen, wie das Land die Betreuungsplätze vermittelt. Das wird wohl der Elchtest werden“, sagt Haselwanter-Schneider. „Wir vermissen noch, den Mehrwert für Eltern und Gemeinden, lassen uns aber gerne positiv von ÖVP und SPÖ überraschen.“

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