Sparpaket bei den Öffis überdenken
Liste Fritz unterstützt die Forderung nach einem Ortsbus in St. Johann mit Vorstoß im Landtag
Die Sparpläne des Verkehrsverbundes Tirol (VVT) rufen die Liste Fritz auf den Plan. Um die St. Johanner und den Bürgermeister von St. Johann, Stefan Seiwald zu unterstützen bringt Klubobmann Markus Sint einen Antrag im Landtag ein. „Wir wollen diesen Ortsbus umgesetzt haben und wir wollen eine genaue Aufschlüsselung, wo der VVT in Tirol sein Angebot kürzen will, zumal die Landesregierung das Budget des Verkehrsverbundes nicht wesentlich gekürzt hat.“ Im Landesbudget sind heuer 136 Millionen Euro für die Öffis vorgesehen, im Jahr zuvor waren es 142 Millionen Euro. Bei den Öffis zu sparen hält Sint für problematisch. „Die Bürger haben ein Recht zu wissen, wo der VVT und die Landesregierung Öffi-Leistungen kürzen wollen. Ein Aushungern des Unterlandes akzeptieren wir sicher nicht“.
St. Johann braucht endlich einen Ortsbus
„Sinnvolle Projekte, wie den Ortsbus in St. Johann, trotz Zusagen jetzt nicht umzusetzen, halte ich für einen Fehler“, erklärt Sepp Niedermoser, Bezirkssprecher der Liste Fritz. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Ortsbus kommt und die Vertaktung mit den Umlandgemeinden bestens umgesetzt wird.“ Die Verkehrsbelastung im Verkehrsknotenpunkt St. Johann sei ohnehin groß. „Ein Ortsbus könnte zur Entlastung der Bevölkerung beitragen.“
Foto meinbezirk
