Hände weg vom Namlosbach

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Für Liste Fritz ist frei fließender Namlosbach ein Naturjuwel, das zu erhalten und zu schützen ist

Die Umweltorganisation WWF hat den Lech zum Fluss des Jahres 2026 gekürt. „Eine schöne Auszeichnung für den Lech, für das Außerfern und für ganz Tirol. So eine Auszeichnung verpflichtet natürlich, den Lech und seine Zubringerflüsse zu erhalten“, sind sich Liste Fritz-Bezirkssprecherin Maria Zwölfer und Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint einig. Tatsächlich planen die E-Werke Reutte die Optimierung ihrer Kraftwerkskette Plansee. Teil dieses Projektes ist es, bis zu 80% des Namlosbaches abzuleiten. Die Bürgerinitiative Namlosbach, der WWF und der Landesumweltanwalt erteilen dem Vorhaben eine klare Absage. „Beim Namlosbach handelt es sich nicht um irgendeinen x-beliebigen Bach. Er gehört zu den letzten 14 Prozent ökologisch intakter Flüsse in Österreich. Er ist Teil des Naturschutzgebietes Tiroler Lech. Wenn die Energiewirtschaft nach solchen Bächen greift, dann ist das ein erschreckender Dammbruch. Denen ist ja gar nichts mehr heilig“, stellen Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint und Liste Fritz-Bezirkssprecherin Maria Zwölfer klar.

Griff nach Namlosbach ist erschreckender Dammbruch

Für die Liste Fritz geht es um den Schutz und Erhalt des Naturjuwels Namlosbach. Aber nicht nur. „Wieder einmal geht es um die grundsätzliche Frage, wie viel unseres Natur- und Lebensraumes sollen wir in Tirol noch für die Stromerzeugung opfern. Geht es wirklich um die Stromerzeugung für die Tiroler oder um Gewinnmaximierung für ein Unternehmen? Lassen wir das zu oder setzen wir dem Grenzen? Gibt es bessere Alternativen zur Stromerzeugung? Natürlich ist Strom aus Wasserkraft besser als Kohle- oder Atomstrom. Aber deshalb ist nicht jedes Wasserkraftwerk automatisch gut. Der Fall Namlosbach zeigt das deutlich auf. Wenn einem ökologisch wertvollen Wildbach bis zu 80 Prozent seines Wassers entzogen werden, um daraus Strom zu erzeugen, dann ist das für uns der falsche Weg. Da wird ein Naturjuwel unwiederbringlich schwer beeinträchtigt“, erklärt Markus Sint, für den besonders der Ausbau des Sonnenstroms echte Alternativen bietet. „Solange nicht jedes dafür geeignete Dach und jede dafür geeignete Fassade zur Sonnenstromerzeugung genutzt werden, kann mir niemand erzählen dass der Griff nach unberührten Bächen alternativlos sein soll.“

Liste Fritz unterstützt Bürger und Bürgerinitiative Namlosbach

„Wir stehen auf der Seite der Bürger, die vor Ort für ihren Namlosbach, für ihr Naturjuwel und Naherholungsgebiet sowie für ihren Natur- und Lebensraum kämpfen“, halten Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint und Liste Fritz-Bezirkssprecherin Maria Zwölfer fest.

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