ESC ja – Marktviertel nein?

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Liste Fritz fordert seriösen Kassasturz und eine Neubewertung des Projektes

Die Liste Fritz bekennt sich seit Jahren klar zum Projekt Marktviertel. Dass Bürgermeister Anzengruber die Neugestaltung nun plötzlich nicht mehr umsetzen will, weil sie angeblich zu teuer und unrealistisch sei, ist für die Liste Fritz in keiner Weise nachvollziehbar. „Es gibt ein klares Bekenntnis im Zukunftsvertrag der Stadtregierung und einen aufrechten Beschluss des Gemeinderates. Bürgermeister Anzengruber kann nicht im Alleingang demokratische Entscheidungen kippen, nur weil es offenbar die Finanzen nicht hergeben“, stellt Gemeinderätin Andrea Haselwanter-Schneider unmissverständlich klar. „Die nun ins Treffen geführte angeblich fehlende Finanzierbarkeit einer Fußgänger- und Radfahrbrücke sowie der immense technische Aufwand für den Hochwasserschutz sind nichts anderes als faule Ausreden. Beim ESC hat Geld offensichtlich keine Rolle gespielt. Und für die x-te Olympiabewerbung ist offenbar auch jeder Euro da, obwohl die Innsbruckerinnen und Innsbrucker schon 3 x nein gesagt haben. Aber wenn es um die Aufenthalts- und Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker geht, soll plötzlich kein Geld mehr da sein? Das ist schlicht unglaubwürdig. Was in anderen Städten und Gemeinden möglich ist, muss auch in Innsbruck möglich sein. Anzengruber soll seine Hausaufgaben machen und bei Land, Bund und EU vorstellig werden, um weitere Mittel zu lukrieren“, so Haselwanter-Schneider weiter.

Auch Liste-Fritz-Gemeinderat Tom Mayer findet deutliche Worte: „Das Projekt trotz eines aufrechten Gemeinderatsbeschlusses an der behaupteten Unfinanzierbarkeit aufzuhängen, ist politisch billig und sachlich nicht haltbar. Wenn die Brücke das Problem ist, braucht es eine ehrliche Neubewertung ohne Brückenbau, aber kein durchschaubares Abwürgen des gesamten Vorhabens.“

Für die Liste Fritz braucht es jetzt einen transparenten Kassasturz und eine seriöse, nachvollziehbare Neubewertung des Projekts. „Die Menschen in Innsbruck haben ein Recht auf mehr Aufenthalts- und Lebensqualität. Wer gestalten will, muss Lösungen suchen, nicht Ausreden“, so Mayer abschließend.

Foto: Obermoser/Partner superwien

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