Millionen-Pleite mit Investorenmodellen zeigt Irrweg auf

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Ausverkauf Tirols lohnt sich nicht. Liste Fritz warnt seit Jahren vor Investorenmodellen und illegalen Freizeitwohnsitzen

Offensichtlich ist das Geschäft mit dem Ausverkauf Tirols kein gutes Geschäft. Denn trotz zahlreicher Investorenmodelle in ganz Tirol ist eine Immobiliengruppe in eine Millionenpleite geschlittert. „Der Geschäftsführer und Unternehmer hat Schulden von 16,4 Millionen Euro angehäuft. Mehrere Firmen mussten schon Konkurs anmelden, weitere könnten noch folgen. Das Geschäftsmodell dieser Gruppe war es, in Tirol Appartementhäuser zu errichten und diese Appartements an ausländische Interessenten zu verkaufen. Die eigentlich in Tirol verbotene Eigennutzung dieser Appartements wurde den Käufern auch angeboten. Wir haben Fälle aufgezeigt und seit Jahren kritisiert, dass dadurch illegale Freizeitwohnsitze in Tirol geschaffen werden. Wir haben seit Jahren von der ÖVP-dominierten Landesregierung verlangt, diese Investorenmodelle abzudrehen, weil sie Tirol mehr schaden als nutzen. Letztlich hat sich das Geschäftsmodell mit diesen Investorenhäusern nicht einmal mehr für die Immobiliengruppe rentiert, wie der Millionenkonkurs bestätigt“, erklärt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint.

Ausverkauf Tirols ist komplette Fehlentwicklung

„Investorenmodelle sind Gift für den wirklichen Tourismus. Statt Urlauber nach Tirol zu holen, ermöglichen sie illegale Freizeitwohnsitze. Zwar haben die Bürgermeister auch für diese Investorenmodelle die Pflicht zur Kontrolle, aber es ist sehr schwer, solche Investorenhäuser zu kontrollieren. Letztlich wissen wir auch von mehreren Käufern, dass sie das gekaufte Appartement selber nutzen möchten. Wer einen funktionierenden Tourismus in Tirol will, sollte nicht auf Investorenmodelle setzen“, zeigt Markus Sint auf.

Trotz Millionenkonkurs weiteres Appartementhaus in Ladis in Bau

In Ladis baut der betroffene Immobilienunternehmer und Geschäftsführer unterdessen trotz Millionenpleite weiter an einem Appartementhaus mit 27 exklusiven Wohnungen. Wohin dort die Reise geht, zeigt ein Blick ins Grundbuch. „Die bisher verkauften Appartements sind von Privatleuten und Gesellschaften aus Deutschland, Holland, Polen und der Schweiz gekauft worden. Angesichts von Quadratmeterpreisen über 8.500 Euro stellt sich die berechtigte Frage, ob diese Appartements jemals zu touristischen Zwecken vermietet werden oder ob sie als Ferienappartements für die jeweiligen Käufer dienen sollen. Dann sind illegale Freizeitwohnsitze zu befürchten. Die Pflicht zur Kontrolle liegt beim Bürgermeister. Zuerst genehmigen die Gemeinden solche Appartementhäuser und dann müssen sie die rechtmäßige Nutzung kontrollieren. Das zeigt den Irrweg rund um diese Investorenmodelle in Tirol ganz klar auf. Trotz dieser negativen Erfahrungen lässt die ÖVP-dominierte Landesregierung das weiterhin zu“, verlangt Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint einmal mehr ein Verbot solcher Investorenmodelle.

Foto KI-generiert

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