Für Liste Fritz steht Landtagssitzung mit Aufarbeitung des Systems ÖVP im Zeichen der Kontrolle
Insgesamt 19 Initiativen wird die Liste Fritz im kommenden Mai-Landtag neu einbringen. Darunter 10 Anträge und 9 schriftliche Anfragen. Im Mittelpunkt der Initiativen stehen Lösungen für die Anliegen der Bürger. „Mit der Aufarbeitung des Millionen-Finanzdebakels in Matrei steht das System ÖVP zur Diskussion. Die ÖVP-Landesregierung hat zugelassen, dass der ÖVP-Bürgermeister die Gemeinde fast in den Konkurs geschickt hat. Mit Steuergeld musste Matrei gerettet werden. Die Fehler von damals gehören aufgearbeitet und neue Fehler jetzt sind zu verhindern“, erklärt Liste-Fritz-Klubobmann Markus Sint. Deshalb bringt Sint eine Landtagsanfrage zu den aktuellen Entwicklungen rund um Förderungen der Gemeinde Matrei für den Schultz-Konzern ein.
Legale Freizeitwohnsitze offenlegen: Schluss mit der Geheimniskrämerei
Mittels eines Dringlichkeitsantrags verlangt die Liste Fritz, sämtliche genehmigte, legale Freizeitwohnsitze über das Tiroler Rauminformationssystem tiris zu veröffentlichen. Das Landesverwaltungsgericht Tirol hat mit Erkenntnis vom 27. März 2026 festgestellt, dass es dafür ein öffentliches Interesse gibt. „Die Menschen in Tirol haben ein Recht zu wissen, wo genehmigte Freizeitwohnsitze bestehen. Das erleichtert dann auch alle Bemühungen, den Ausverkauf unserer Heimat einzudämmen“, so Sint.
Leistbares Wohnen für junge Menschen sichern
„Gerade junge Menschen sollen sich Eigentum in Tirol leisten können“, weshalb die Liste Fritz in einem weiteren Antrag neue und treffsichere Förderschienen für alle unter 35-jährigen Tirolerinnen und Tiroler vorschlägt. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und das, was der Landeshauptmann vollmundig angekündigt hat, soll endlich Realität werden. Ob sich ein junger Mensch Eigentum schaffen kann, darf nicht von der Postleitzahl abhängen. Dafür braucht es eine Reform der Wohnbauförderung, indem beispielsweise wieder ein Eigenmittelersatzdarlehen angeboten wird. Wer arbeitet, spart und sich etwas aufbauen will, dem soll dafür auch der Weg offenstehen und man darf nicht an starren Förderrichtlinien scheitern“, betont Liste Fritz-Landtagsabgeordnete und Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider.
Flughafen Innsbruck: Wo bleiben die Lösungen nach den vielen Ankündigungen?
Die Zukunft des Flughafens Innsbruck ist Thema einer umfassenden schriftlichen Anfrage. Die Bürger haben ein Recht auf Information, was nach weggefallenen Verbindungen, ausgedünnten Flugplänen und verschiedenen Ankündigungen jetzt wirklich Sache ist. „Bleibt die Direktverbindung Innsbruck-Frankfurt weiterhin gekappt, was passiert mit den Wien-Flügen und wie steht es um das von Landesrat Mario Gerber angekündigte Projekt einer ´virtuellen Airline`?“, erwartet sich Liste Fritz Landtagsabgeordneter Herwig Zöttl endlich konkrete Antworten und ein Ende der Verunsicherung.
Tirol heute, 20.05.2026
https://on.orf.at/video/14324156/16091026/schaerferes-gesetz-fuer-mindestsicherung-beschlossen













