Wir harren der Umsetzung

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Die Liste Fritz begrüßt die jüngsten Vorschläge von Landeshauptmann Anton Mattle zur Reform des Gesundheitswesens ausdrücklich dort, wo es um die Finanzierung „aus einer Hand“ geht. Gleichzeitig weist Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider darauf hin, dass diese Forderung seit Jahrzehnten bekannt ist und endlich umgesetzt werden muss.
„Seit gefühlt 30 Jahren und einer Reihe von Gesundheitsministern reden wir davon, dass es keinen Sinn macht, dass Spitäler und niedergelassener Bereich getrennt finanziert werden. Umso wichtiger ist es, dass endlich gehandelt wird und nicht nur angekündigt wird“, erklärt Liste-Fritz-Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider.
Zwei Finanzierungstöpfe – das klingt bürokratisch, das hat aber negative Auswirkungen für Patientinnen und Patienten. Sie werden zu so genannten „Drehtürpatienten“.
„Patientinnen und Patienten werden oft zu früh aus dem Krankenhaus entlassen und in den niedergelassenen Bereich abgeschoben, um Kosten zu sparen. Zu früh entlassen, oft ohne Behandlungspfad– und kurze Zeit später kommen dieselben Menschen wieder durch die Drehtür zurück ins Spital. Das ist weder menschlich sinnvoll noch wirtschaftlich“, so Haselwanter-Schneider.
Die Liste Fritz fordert daher eine echte Strukturreform mit klar abgestimmten Behandlungspfaden, einer besseren Zusammenarbeit zwischen allen Gesundheitsbereichen und einer nachhaltigen Finanzierung, die sich am Wohl der Patientinnen und Patienten orientiert. „Ob dafür die Landesgesundheitsfonds die richtige Instanz sind, bezweifle ich. Das ist dann wieder Gesundheitsystem mal 9“, sagt Parteichefin Haselwanter-Schneider.
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