Landesregierung leidet unter Gedächtnisverlust

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Verlagerungspflicht: Liste Fritz unterstützt späte Kehrtwende der Landesregierung und fordert Taten statt Worte

Die Liste Fritz begrüßt die jüngste Forderung von SPÖ-Verkehrslandesrat René Zumtobel nach einer Verlagerungspflicht für den Schwerverkehr auf die Schiene. Allerdings kommt diese Kehrtwende reichlich spät. Liste Fritz-Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider spricht in diesem Zusammenhang von einem „bemerkenswerten Gedächtnisverlust“ innerhalb der Tiroler Landesregierung. „Die Liste Fritz fordert eine Verlagerungspflicht schon seit langem. Genau deshalb haben wir bereits im Herbst einen konkreten Antrag im Tiroler Landtag eingebracht. Damals wollte die ÖVP-SPÖ Landesregierung und Herr Zumtobel davon aber nichts wissen“, stellt Haselwanter-Schneider klar.

Statt gemeinsam Druck auf Wien, Berlin, Rom und Brüssel zu machen, haben ÖVP und SPÖ den Antrag der Liste Fritz bis zur Unkenntlichkeit verwässert. „Was heute groß angekündigt und vehement eingefordert wird, wurde vor wenigen Monaten noch abgelehnt. Dieser politische Zickzackkurs ist nicht nachvollziehbar.“

Tirol braucht keine Ankündigungspolitik, sondern echte Durchsetzungsstärke. „Wer ernst genommen werden will, darf nicht je nach Wetterlage die Position ändern. Dieser plötzliche Kurswechsel stellt der Tiroler Verkehrspolitik kein gutes Zeugnis aus. Wenn es der Landesregierung mit der Entlastung der Tiroler Bevölkerung wirklich ernst ist, erwarten wir jetzt Taten statt Worte. Tirol braucht endlich verbindliche Maßnahmen und kein politisches ‚Heute so, morgen anders‘“, so Haselwanter-Schneider abschließend.

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