Flughafen Frankfurt: Direktverbindung nicht in Sicht

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Direktzugverbindung zum Flughafen München vorschnell vom Tisch gewischt

Die anhaltende Hängepartie rund um die Direktflugverbindung Innsbruck–Frankfurt ist ein weiteres Beispiel für die Ankündigungs- und Vertröstungspolitik der schwarz-roten Landesregierung. Große Versprechen stehen im Raum, konkrete Ergebnisse bleiben aber aus. „Tirols Bevölkerung, Wirtschaft und Tourismus brauchen eine verlässliche internationale Anbindung. Und zwar schnell. Bisher liefert die Landesregierung aber nur inhaltsleere Schlagzeilen. Ob eine sogenannte virtuelle Airline bis zur Wintersaison kommt, ist nach wie vor völlig ungewiss. Wir hoffen, dass auch diese Ankündigung nicht im Fiasko endet“, stellt Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Herwig Zöttl klar.

Unverständlich ist für Zöttl, dass die Landesregierung konkrete Vorschläge der Liste Fritz einfach vom Tisch wischt, statt sie ernsthaft zu prüfen. Dazu zählt insbesondere eine direkte Zugverbindung zum Drehkreuz Flughafen München. Auch als Tagesrandverbindung. „Eine solche Verbindung wäre einfach, vernünftig, klimafreundlich und zukunftsorientiert. Doch die Landesregierung hat diesen Vorschlag abgeräumt, bevor sie ihn ernsthaft auf Schiene gebracht hat. Mit dem Argument, alle beteiligten Verkehrsunternehmen würden ihn für nicht sinnvoll halten. Die Wahrheit ist eine andere: Die Deutsche Bahn kann sich eine Direktverbindung sehr wohl vorstellen und bittet sogar die Tiroler Landesregierung um Unterstützung, diese möglich zu machen“, so Zöttl.

Liste Fritz: Alle sinnvollen Optionen auf den Tisch legen

Gerade weil die Flugverbindung nach Frankfurt seit Jahren unsicher ist, muss Tirol breiter denken. Eine Direktzugverbindung zum Flughafen München einfach abzutun, ist kurzsichtig. „Wer internationale Erreichbarkeit ernst nimmt, darf nicht nur auf die nächste Flug-Ankündigung warten. Tirol braucht ein Gesamtpaket aus stabilen Flugverbindungen und besseren Bahnanschlüssen an internationale Drehkreuze“, betont Zöttl. Für die Liste Fritz ist klar: Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht auf umfassende Information. „Welche konkreten Ergebnisse liegen vor? Und warum wird die Direktzugverbindung zum Flughafen München nicht ernsthaft verfolgt? Gerber muss endlich liefern, statt weiter zu vertrösten“, fordert Zöttl. Die Liste Fritz verlangt eine ehrliche, nüchterne Neubewertung der Direktzugverbindung zum Flughafen München unter Einbindung aller relevanten Akteure. Darunter ÖBB, Deutsche Bahn, Flughafen München, Flughafen Innsbruck, Wirtschaft und Tourismus. „Tirol braucht keine weitere PR-Runde, sondern konkrete Ergebnisse. Die Zeit der Ankündigungen muss vorbei sein. Jetzt zählen Lösungen“, so Zöttl abschließend.

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