Deponie-Zwischenlager bringt LKW-Verkehr, Lärm und Staub

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Liste Fritz lehnt nach Lokalaugenschein Zwischenlager am Penningberg in Hopfgarten i. Br. ab

Nach einem Lokalaugenschein mit betroffenen Anrainern spricht sich die Liste Fritz klar gegen die geplante Errichtung eines Deponie-Zwischenlagers für Aushub- und Abbruchmaterialien am Penningberg im Bereich Leamwirt aus. Dort sollen künftig Materialien wie Erde, Beton, Asphalt oder Holz angeliefert, vor Ort aufbereitet und anschließend wieder abtransportiert werden. „Dieses Deponie-Zwischenlager bringt den Anrainern und Bürgern von Hopfgarten eine Langzeit-Belastung. Wer große Mengen an Material anliefert, aufbereitet und abtransportiert, verursacht zusätzlichen LKW-Verkehr, Lärm, Staub, Feinstaub und massive Eingriffe in die Natur. Dieses Vorhaben ist den Menschen vor Ort nicht zumutbar“, ist Liste Fritz Klubobmann Markus Sint überzeugt. Besonders kritisch sieht die Liste Fritz die geplante Verkehrsbelastung auf der Penningbergstraße. Laut vorliegenden Informationen ist mit rund 40 LKW-Fahrten täglich zu rechnen. „Das bedeutet für die Anrainer eine massive Mehrbelastung. 40 zusätzliche LKW-Fahrten pro Tag sind eine große Belastung für die Lebensqualität und Sicherheit entlang der Penningbergstraße und durch den Ort. Gerade auf einer Bergstraße sind solche Belastungen nicht schönzureden oder kleinzurechnen“, stellt Liste Fritz-Bezirkssprecher Josef Niedermoser klar. Auch die geplante Aufbereitung des Materials sorgt für massive Bedenken. „Da kommen Maschinen wie Bagger, Raupen und mobile Brecher zum Einsatz, um pro Jahr rund 12.000 Kubikmeter Bauschutt, Beton, Asphalt, Holz und Erde aufzubereiten. Da sind Lärm, Staub und Feinstaub vorprogrammiert“, so Sint und Niedermoser.

Für Deponie-Zwischenlager sollen 7.000 m2 Wald geschlägert werden

Für völlig falsch hält Sint den Plan, rund 7.000 Quadratmeter Wald zu roden. „Das ist ein Naturfrevel sondergleichen. Gerade in einem sensiblen Berg- und Naturgebiet muss der Schutz von Wald, Landschaft und Lebensqualität Vorrang haben“. Für die Liste Fritz reiht sich das geplante Deponie-Zwischenlager Penningberg in eine Entwicklung ein, die in Tirol längst problematisch ist. Immer wieder werden Deponien beantragt, die für die Bevölkerung vor Ort massive Belastungen und Nachteile bringen. „Tirol braucht keinen weiteren Wildwuchs an Deponien und Zwischenlagern, erst recht nicht in sensiblen Natur- und Siedlungsräumen. Der Bedarf ist nicht gegeben. Aber die Menschen haben ein Recht auf Schutz ihrer Lebensqualität, auf Sicherheit und auf eine intakte Umwelt. An solchen Projekten verdienen einzelne, den Anrainern bringen sie nur zusätzlichen LKW-Verkehr, mehr Lärm, Staub und weniger Lebensqualität. Für die Liste Fritz ist das Deponie-Zwischenlager am Penningberg der falsche Standort. Wald weg, LKW-Verkehr, Lärm und Staub her, lehnen wir Seite an Seite mit den Bürgern entschieden ab“, erklären Sint und Niedermoser.

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