Osttirol braucht Güter auf der Schiene

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Schiene statt Straße: Wir wollen den Schienengüterverkehr zwischen Kärnten und Osttirol dauerhaft sichern. Mit einem Dringlichkeitsantrag im November-Landtag fordern wir eine verlässliche Lösung für Bevölkerung und Betriebe.

Weniger Güter auf der Schiene bedeuten mehr Schwerverkehr auf der Straße. Für Osttirol stehen damit zusätzliche Belastungen durch Lärm und Abgase sowie die Planungssicherheit der heimischen Betriebe auf dem Spiel. Deshalb setzen wir uns für eine dauerhafte Absicherung des Schienengüterverkehrs zwischen Kärnten und Osttirol ein.

„Osttirol braucht eine Dauerlösung, keine Übergangslösung“, stellen unser Klubobmann Markus Sint und unser Bezirkssprecher Toni Raggl klar.

Verbindliches Konzept statt vager Zusagen

Mit einem Dringlichkeitsantrag im November-Landtag wollen wir ein klares Bekenntnis zur Schiene erreichen. Wir fordern ein Konzept, das den Schienengüterverkehr zwischen Kärnten und Osttirol dauerhaft sicherstellt und bei Bedarf weiterentwickelt.

Ein entsprechender Landtagsbeschluss soll der Tiroler Landesregierung gegenüber den ÖBB und der Bundesregierung den Rücken stärken. Denn auf vage Zusagen und Versprechen allein wollen wir uns nicht verlassen.

Bevölkerung entlasten, Betrieben Sicherheit geben

Mehr Güterverkehr auf der Schiene schützt die Bevölkerung vor zusätzlichem Schwerverkehr, Lärm und schlechter Luft. Gleichzeitig brauchen die Osttiroler Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, damit sie ihre Transporte langfristig planen können.

„Jetzt jene Betriebe zu bestrafen, die schon die Schiene nutzen, ist falsch“, betont Toni Raggl. Unser Ziel ist deshalb klar: Mehr Güter sollen auf die Schiene verlagert werden.

Tirol muss bei „Schiene statt Straße“ glaubwürdig bleiben

Wer in Tirol weniger LKW-Verkehr fordert, muss den Gütertransport auf der Schiene auch im eigenen Land stärken. Für Markus Sint geht es deshalb um die Glaubwürdigkeit der Verkehrspolitik: „Schiene statt Straße darf nicht zur politischen Floskel verkommen.“

Wir werben um breite Zustimmung im Tiroler Landtag. Osttirol braucht eine verlässliche Perspektive für den Güterverkehr auf der Schiene.

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