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programmwirtschaft&betriebe
Unsere aktuellen Initiativen dazu findest du hier... Derzeit ist die Einkommenssituation in Tirol die schlechteste in ganz Österreich. Aus diesem Grund muss das Ziel die Verbesserung der Ertragskraft der Klein- und Mittelbetriebe sein. Eine Entlastungspolitik durch eine verbesserte Energiepolitik sowie eine Ansiedlungsoffensive von innovativen Betrieben im Bereich der Industrie – vor allem im Oberland – werden die Herausforderungen der kommenden Jahre sein, die angegangen werden müssen. betriebliche netzwerke schaffenEiner offensiven Betriebsansiedlung mit Anreizen wie der Senkung bürokratischer Hürden, steuerlicher Begünstigungen sowie angemessenen Energiekosten muss eine Offensive zur Erweiterung von Betrieben folgen. Entsprechende Wirtschafts- und Betriebsanalysen sollen mit Hilfe des Landes bei Klein- und Mittelunternehmen durchgeführt, Erweiterungsmöglichkeiten und Marktchancen geprüft werden. Außerdem sollen Netzwerke flächendeckend unter den Betrieben geschaffen werden, wodurch die Qualitätsbetriebe gemeinsam nationale und internationale Aufträge durchführen können. Hierfür würde eine EU-Vermarktungs-Projekt GmbH nützliche Dienste tun. Dazu gehört das Akquirieren von Aufträgen ebenso wie die Bearbeitung und Vermarktung über ein gemeinsames Netzwerk.
strukturprobleme lösen
Das Kernproblem sind nicht unsere Strukturen in allen möglichen Branchen, sondern der fehlende „faire Wettbewerb“ – uns bringen Konkurrenten um, die nicht so hohe Steuern, Abgaben, Lohn-, Sozial- und Umweltkosten etc. zu tragen haben. Wir leben so lange in keinem Binnenmarkt, so lange 27 Staaten ihre Steuern und Abgaben nicht auf einem ordentlichen Niveau harmonisiert haben. Die Folgen sind seit Jahren bekannt: Verlust von zahlreichen Produktionsbetrieben aus Tirol („Schenker Outsourcing“) und tirol-, alpen- und europaweit Transitlawinen ohne Ende.
Wichtig ist für den öffentlichen Bereich:
kmu & industrie
Die Liste Fritz - Bürgerforum Tirol will statt hoher Investitionen in weitere Transitstrukturen (z.B. BBT, Tschirgant, Ausbau Terminal Wörgl im Sanierungsgebiet) bestehende freie Eisenbahnkapazitäten genutzt wissen. Die Politik in Tirol steht vor der zentralen Entscheidung: Will man weiter in internationale Transitstrukturen oder in die eigene Wirtschaft und damit in die eigenen Arbeitsplätze investieren. Darauf geben wir eine Antwort.
struktur verbessern
Mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen entfallen noch immer auf den Bereich Tourismus. Im Bezirk Landeck arbeitet bereits jeder zweite Beschäftigte weniger als ein halbes Jahr. Deshalb ist vor allem in diesen tourismusintensiven Regionen die Monostruktur aufzubrechen. Neue Entwicklungsprogramme sowie eine gerechte Wirtschaftsförderung sind anzustreben, ebenso wie ein gemeindeübergreifender Finanzausgleich zwischen Industrie, Tourismus und Gemeinden.
mehr vollarbeitsplätze schaffen
Der Trend zu mehr atypischen Arbeitsverhältnissen ist zu stoppen. Die Vergabe von Fördermitteln des Landes soll zwingend an die Schaffung von nachhaltigen Vollarbeitsplätzen gekoppelt sein. Veränderungswillige sollen durch eine Koordinationsstelle betreut werden, die für den Einzelnen neue Perspektiven aufzeigt. Auch Arbeitslosigkeit darf kein Schicksal mehr sein.
brückenarbeitsplätze anbietenMit Hilfe von Brücken- bzw. Übergangsarbeitsplätzen zur Überleitung in eine Dauerbeschäftigung kann die sofortige Einbindung in die berufliche Gesellschaft geschafft werden. Auch die Gründung einer Landesarbeitsstiftung kann hier spürbar Abhilfe schaffen. Während bei Konkursen von Großbetrieben meist rasch eine Arbeitsstiftung eingerichtet wird, ist dies bei den vielen Klein- und Mittelbetrieben nicht der Fall: Die Leidtragenden sind jene Menschen, die ihren Arbeitsplatz dort verloren haben und dann kein Auffangnetz für Neuorientierung und Umschulung haben. Hier müssen ebenso gerechte Verhältnisse geschaffen werden.
westen stärken
Die Abwanderung vor allem von qualifizierten Arbeitskräften in Richtung Osten wird immer deutlicher. Tirol verliert zunehmend attraktive öffentliche Arbeitsplätze. Durch die Verlagerung von Maturanten- bzw. Akademiker- Arbeitsplätzen aus Tirol haben Junge immer weniger Chancen, Mittel- und Höherqualifizierte wandern ab. So rutscht das Land in die Niedriglohn- und Niedrigqualifikationsspirale. Zentrale Strukturen dürfen nicht länger von Tirol ausgelagert werden. Tirol darf nicht zum Wurmfortsatz von Wien verkommen. Eigenverantwortung und Kompetenzen müssen erhalten bleiben.
Ebenso soll mithilfe eines Strategieplanes eine Stärkung der Tiroler Regionen angestrebt werden. Anzudenken ist eine Verlagerung von Einrichtungen und Organisationen von Innsbruck in die Bezirke. Profitieren würden davon jene Beschäftigten, die derzeit pendeln müssen. Dies erfordert eine neue Verwaltungsstruktur, die die Regionen mit einbindet und gleichzeitig eine Reduzierung der Pendler mit sich bringt. facharbeiter aufwerten
„Vom Arbeiter zum Facharbeiter, vom Facharbeiter zum Fachhochschüler“, so lautet die Devise. Tirol hat nur Chancen mit offensiver Facharbeiter- und einer Arbeitsmarktpolitik der ständigen Höherqualifizierung. Es braucht eine jährliche Erhebung, die längerfristig sicherstellt, dass für jene Branchen, die Bedarf haben, ausgebildet wird. Ebenso dürfen Karrierepläne von Frauen nicht am Kinderwunsch scheitern. Frauen müssen durch echte Entlastung von der Familienarbeit die Möglichkeit erhalten, auch in qualifizierte Berufe ein- bzw. aufzusteigen. Ebenso muss die technische Ausbildung in Tirol forciert werden. Dazu gehört auch die Einrichtung von technischen Fachhochschulen etwa im Bereich Elektrotechnik und Maschinenbau.
Um den Wirtschaftsstandort zu sichern, wird eine Reihe von Maßnahmen notwendig sein:
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