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Olympiaworld hat sich mit Geld der Steuerzahler die Spendierhosen angezogen! PDF Drucken E-Mail

Liste Fritz – Bürgerforum Tirol fordert Land Tirol und Stadt Innsbruck als Eigentümer auf, derartige Geldgeschenke abzustellen

„Es ist schon ein starkes Stück, wenn der Geschäftsführer der Olympiaworld eine Bonifikation dafür bekommt, dass er seine Arbeit so macht, wie man sie von einem Geschäftsführer erwarten darf. Natürlich soll der den Wirtschaftsplan einhalten und die Auslastung steigern. Und wer darf die Chef-Bonifikation in der Höhe eines Monatsbezuges – immerhin 7.500 Euro - bezahlen? Eh klar, der Tiroler Steuerzahler. Das, obwohl die Olympiaworld ohnehin ein laufender Millionen Euro teurer Zuschussbetrieb ist. Es kann nicht sein, dass in einer Einrichtung, die dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck gehört, derart sorglos mit Geld um sich geschmissen wird!“, zeigt sich LA Gottfried Kapferer verärgert.

Kritik an der Bonifikation für den Geschäftsführer übt auch der Landesrechnungshof in seinem jüngsten Bericht. Ebenso wie an der Praxis freiwillige Abfertigungen zu bezahlen. Mehrere Male hat die OSVI ausscheidenden Mitarbeitern freiwillige Abfertigungszahlungen gewährt. Einmal wurden einem Mitarbeiter 2 zusätzliche Monatsgehälter als Abfertigung gewährt, „unter der Voraussetzung, dass eine ordnungsgemäße Übergabe aller Unterlagen (Konzepte, Schriftstücke, Schlüssel, Ausweise etc.) erfolgt“, wie der Landerechnungshof kritisiert.

LA Kapferer: Ex-Vize-Bürgermeister Bielowski kann Boni ja freiwillig zurückzahlen!

„Die OSVI ist eine Einrichtung, die je zur Hälfte Land Tirol und Stadt Innsbruck gehört. Gerade Einrichtungen, die von allen Tiroler Steuerzahlern finanziert werden, müssen besonders genau darauf schauen, wie sie mit dem Geld der Steuerzahler umgehen. Die Verantwortlichen beim Land und bei der Stadt Innsbruck haben derartige Geldgeschenke ein für allemal abzustellen. Auch der Geschäftsführer Michael Bielowski, er war vor seinem Engagement in der Olympiaworld Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck, müsste mit gutem Beispiel vorangehen. Er kann sich ja überlegen, ob er seine Bonifikation freiwillig zurückzahlt. Die Tiroler Steuerzahler hätten es sich verdient!“, meint LA Gottfried Kapferer, der stellvertretende Obmann des Finanzkontrollausschusses.